gmp Architekten /PORT-RE 38A

Für unser Berlin Spezial haben wir bei gmp architekten vorbei geschaut, dem größten Architekturbüro Deutschlands. In Sichtweite der beiden Berliner Ausbildungsstätten für Architekten, TU Berlin und UdK Berlin, befindet sich eine der zahlreichen weltweiten Niederlassungen des Büros in den obersten drei Stockwerken eines Bürogebäudes. Alleine hier werden ca 150 der insgesamt über 500 Mitarbeiter beschäftigt.

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Hubert Nienhoff ist einer der Partner bei gmp und leitet unter anderem das Büro in Berlin, Rio de Janeiro und Kapstadt, was nicht immer einfach unter einen Hut zu bekommen ist. „Verglichen mit dem Studium vermisse ich die Muße. Da wir im Team arbeiten, gibt es immer einen initialen Entwurf, eine Konzeption, die möglichst alles schon in sich vereint und dann gibt es die Durcharbeitung und bei der Durcharbeitung wäre ich gerne mehr im Team.“

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Internationale Bekanntheit erlangte das von Meinhard von Gerkan und Volkwin Marg gegründete Büro mit dem Flughafen Berlin-Tegel. Großprojekte sind ein wichtiges Standbein für gmp, so haben sie schon zahlreiche Stadien gebaut, unter anderem für die Fußball Weltmeisterschaften in Südafrika und Brasilien. In Deutschland haben sie außerdem bei fast allen großen Flughäfen mitgebaut. In den letzten Jahren gab es aber auch negative Schlagzeilen durch den Entwurf des neuen Flughafens Berlin Brandenburg. Hier war gmp als Generalplaner tätig.

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Eine Zauberformel zum Gewinnen von Wettbewerben haben sie aber nach Aussagen von Hubert Nienhoff nicht entdeckt oder zumindest will er sie uns während des Interviews nicht verraten. Man muss sich als Architekt einfach in die Aufgabe hineinfühlen und je mehr einem das gelingt, desto besser ist die Antwort darauf. Für uns Studierende gibt es den Tipp, sich bei einem Entwurf auch zu überlegen, was mit der Architektur nach zehn oder zwanzig Jahren passiert. Diese Selbstreflexion ist sehr wichtig, denn am Ende wollen alle einfach nur glücklich sein.

Zum Nachsehen gibt es den Beitrag hier:
https://youtu.be/3mnIv-k_kB0

Ein Beitrag von Christoph Holzinger, Bernhard Mayer und Theresa Margraf 

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