BIENNALE

 

Architekten an der Front

Die diesjährige Architekturbiennale in Venedig läuft unter dem Titel ‚Reporting from the Frontund wagt einen Versuch der Definition der Fronten der Architektur und ihrer Verantwortung

Alle zwei Jahre finden sich die Stars der Architektur in Venedig zusammen, um bei der Eröffnung der wichtigsten Architekturausstellung der Welt – der Biennale von Venedig – live dabei zu sein und sich sehen zu lassen. Als Direktor der heurigen Biennale wurde der chilenische Architekt Alejandro Aravena berufen, der im Frühjar mit dem Pritzker Preis – dem „Nobelpreis der Architektur“ – ausgezeichnet wurde. Er entschied sich dieses Jahr den Fokus nicht auf die sonstige prunkvolle, spektakuläre Architektenschau zu setzen, sondern richtete den Blick bewusst auf die grundlegende Frage der sozialen Verantwortung in der Architektur. Mit vielen Beispielprojekten weist die Biennale auf die Möglichkeiten der Architektur hin, welche den vielen Menschen auf unserem Planeten eine sichere und würdevolle Stätte bieten können. Neben der Hauptausstellung, präsentieren auch viele Länder in ihren eigenen Pavillons einen nationalen Beitrag. Der österreichische Pavillon, diesmal unter der Leitung der in Linz geborenen Architektin Elke Delugan Meissl, hat sich mit dem Flüchtlingsthema in unserem Land auseinandergesetzt. In der Ausstellung namens ‚Places for People’ zeigen drei eingeladene Architekturbüros verschiedene Lösungsansätze wie Architektur und Design einen positiven Beitrag zum Umgang mit den geflüchteten Menschen leisten kann.

Mies. TV Team

Eine Gruppe junger Filmemacher aus der ganzen Welt von der Videoplattform Mies. TV, trafen sich zur diesjährigen Architekturbiennale in Venedig, um gemeinsam eine Dokumentarsendung von der größten und wichtigsten Architekturausstellung der Welt zu produzieren. Das Team von Mies. TV – welches bereits zum zweiten Mal von einer Architekturbiennale berichtet – brachte schon berühmte Architekturstars vor die Kameralinse wie etwa Peter Cook, der britische Architekt verantwortlich für das Kunsthaus in Graz oder auch den Schweizer Architekten Jacques Herzog, bekannt für die Allianz Arena in München oder das Olympiastadion in Peking, auch bekannt als das ‚Vogelnest’. Ebenso kommen österreichische Granden der Architektur in den Videos von Mies. TV vor, wie etwa Wolf D. Prix vom Wiener Büro Coop Himmelb(l)au, der bekannt für die BMW Welt in München oder das neue Büro der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main ist.

Arian Lehner & Bjarke Ingels

Mies. TV ist eine globale Architekturplattform von Studenten. Mittlerweile in sieben Nationen vertreten, räumen die jungen Filmemacher architektonische Vorurteile aus dem Weg, stellen gegenwärtige Ideologien und Geisteshaltungen vor und versuchen die Thematiken der Architektur zu vermitteln. Die über 20 Mitwirkenden von Mies. TV in Wien, Paris, Stuttgart, Manchester, Bratislava, Rotterdam und sogar Mexico City, stellen in ausführlichen Videointerviews mit Akteuren aus Design, Architektur uns Soziologie die kreative Szene ihrer Stadt dar. Das Ziel ist es komplexe, kreative Inhalte verständlich und direkt in der eigenen Landessprache zu vermitteln. Das internationale Team von Mies. TV sieht sich als Ausdruck der globalisierten Generation an jungen Menschen welche über die Landesgrenzen hinaus gemeinsam eine Projektidee verfolgen.

www.miestv.com

www.youtube.com/miestvcom

Team: Arian Lehner (Österreich), Dominik Kastner (Österreich), Paula Brücke (Österreich), Bernhard Mayer (Österreich), Johannes Klieber (Deutschland), Matthieu Bordreuil (Frankreich), Adam Gajdos (Slowakei), Gonzalo Mendoza Morfin (Mexiko), Roos Pulskens (Niederlande)

Paolo Baratta & Adam Gajdos

 

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